Dieser Artikel basiert auf den Erkenntnissen von Fextralife und hilft dir, die grundlegenden Mechaniken des Spiels besser zu verstehen, sodass du dein Abenteuer ohne Stolpersteine genießen kannst.
Weitere Ressourcen und Tipps findest du auf dieser Website:
Zusammenfassung
- Waffen ermöglichen unterschiedliche Kampftechniken
- Kampfformae von Waffen lassen sich nicht übertragen
- Farme den Gegner bei der Anlegestelle der Insel von MagMell
- Benutze immer die richtige Munition
- Der Langbogen – dein Freund und Helfer
- Benutze einen Blutschild (100 % Blocken)
- Überprüfe aktive Effekte mit der Liste der Eigenheiten
- Farme Gegner und meistere Blutcodes für mehr Booster
- I-Frames & Kampfformae
- Wankende Gegner

Auf den ersten Blick wirkt Code Vein II vielleicht etwas kompliziert und droht, dich mit all seinen Spielmechaniken zu überwältigen.
Du lernst sie direkt zu Beginn kennen und es wird eine Weile dauern, bis du sie alle gemeistert hast, aber das ist ganz normal.
In dieser Anleitung möchte ich dir ein paar nützliche Infos geben, damit dein Start in Code Vein II so reibungslos wie möglich verläuft und du dich einfach nur auf die wichtigen Dinge konzentrieren kannst, bis du eine bessere Vorstellung hast, wie du spielen möchtest.

Waffen ermöglichen unterschiedliche Kampftechniken
Erstens: Die Waffen in Code Vein II bieten dir unterschiedliche Kampftechniken – das gilt auch für verschiedene Waffen desselben Typs. Das heißt zum Beispiel, dass du nicht mit allen Einhandschwertern dieselben Angriffsmanöver durchführen kannst. Manche unterscheiden sich nur durch kleine Variationen bei den Kombos, andere bieten völlig verschiedene Angriffe.

Wenn du eine neue Waffe findest, guck nicht einfach nur auf ihren Schaden, die Skalierung und die Waffenformae. Probier unbedingt ihren schwachen Angriff, starken Angriff und aufgeladenen starken Angriff aus. Nur so kannst du herausfinden, ob die Waffe zu deinem Kampfstil passt. Einige Waffen bieten einfach bessere Angriffstechniken als andere und einige sind wie geschaffen für deine Art zu spielen. Teste also unbedingt jede neue Waffe – auch dann, wenn sie rein nach ihren Werten nicht unbedingt besser aussieht.

Kampfformae von Waffen lassen sich nicht übertragen
Angriffsskills – in diesem Spiel "Kampfformae" genannt – lassen sich nicht von einer Waffe auf andere Waffen übertragen. Wenn dir also die Kampfformae einer Waffe gefallen, aber ihre anderen Aspekte, wie etwa Angriffsmuster oder Werte, dich nicht unbedingt vom Hocker hauen, musst du eine andere Waffe mit diesen Formae suchen. Oder du suchst die Formae selbst und setzt sie dann in eine Waffe ein, die dir gefällt.

Achtung: Du kannst Formae aus Waffen entfernen. Diese entfernten Formae lassen sich nur nicht in andere Waffen einsetzen. Dies ist recht praktisch, wenn dir die Angriffsmuster oder Werte einer Waffe gefallen, ihre Formae aber so gar nicht zu deinem Kampfstil passen. Du kannst die Formae dann einfach durch andere Formae ersetzen.
Farme den Gegner bei der Anlegestelle der Insel von MagMell
Relativ kurz nach dem Spielstart triffst du auf einen Gegner bei der Anlegestelle der Insel von MagMell (am südlichen Ende der Insel), der ideal zum Farmen ist. Er ist ganz allein und liefert dir für jeden Sieg fast 500 Dunst. Außerdem steht er direkt neben einer Mistel – perfekt für den Respawn.

In diesem Kampf kannst du dich auch direkt an die Steuerung, Waffen und Formae des Spiels gewöhnen. Mit dem Dunst, den du hier erbeutest, kannst du außerdem deine Stufe erhöhen oder Gegenstände von dem Händler (Jadwigas Scherge) in der Nähe kaufen.

Benutze immer die richtige Munition
Bajonette sind zwar keine Neuerung von Code Vein II, aber ihre Munition ist neu. Im Vorgänger konntest du Ichor für den Fernkampf mit Bajonetten verwenden, aber in Code Vein II brauchst du dafür spezielle Munition. Bajonette lassen sich dadurch etwas einfacher einsetzen, da du dir deinen Ichor für Formae aufheben kannst. Allerdings musst du jetzt auch deine Munition im Auge behalten.
Code Vein II schickt überschüssige Munition automatisch in dein Lager, wenn du schon zu viel trägst. Deine Munition wird automatisch aufgefüllt, wenn du mit einer Mistel interagierst und noch weitere Munition in deinem Lager hast. Dieses Feature kannst du zwar in den Einstellungen deaktivieren, aber ich empfehle dir, es nicht auszuschalten. So werden deine Munitionsvorräte an jedem Checkpoint aufgefrischt.
Jedes Bajonett verwendet eine von drei Munitionsarten – Gewehr-, Schrotflinten- oder Granatwerfermunition. Sie funktionieren im Grunde so, wie du es erwartest. Gewehre bieten die größte Reichweite, Schrotflinten sind ideal auf kurze Distanz und Granatwerfer verursachen Flächenschaden. Achte immer darauf, dass du die richtige Munition für dein Bajonett hast, und kauf neue Munition bei den Händlern (Jadwigas Schergen), sobald du sie siehst.
Der Langbogen – dein Freund und Helfer
Die Verliehene Forma "Langbogen des Herrschers" bekommst du schon recht früh im Spiel – in den Ruinen der Insel von MagMell. Diese Forma kannst du auf einen besonderen Platz für Verliehene Formae legen. Dies sind besondere Waffen mit ganz eigenen Angriffsmustern.
Ihr Einsatz kostet jedoch Ichor. Du kannst sie aufwerten wie Waffen, aber sie lassen sich NICHT einsetzen, wenn du nicht genug Ichor hast.

Der Langbogen des Herrschers ist unglaublich gut. Seine Reichweite ist gewaltig, du kannst Schüsse aufladen und so noch mehr Schaden austeilen, seine Projektile durchschlagen mehrere Gegner und seine Ichorkosten betragen satte 1. So kannst du auch aus der Distanz angreifen, wenn du kein Bajonett oder Magische Formae für den Fernkampf ausgerüstet hast.
Code Vein II lässt gern jede Menge Gegner gleichzeitig auf dich los. Viele dieser Situationen kannst du ganz leicht entschärfen, indem du einen oder zwei Gegner mit dem Langbogen erledigst, bevor du in den Nahkampf gehst. Oft bleiben diese Attentate von anderen Gegnern unbemerkt und du kannst deine Chancen verbessern, bevor der Feind dich überhaupt entdeckt.
Darüber hinaus sind viele Störsignale an Orten versteckt, die du erst nach langen Nahkämpfen erreichst. Aber der Langbogen kann diese Ziele mit ein paar aufgeladenen Schüssen ausschalten. Also mach dir das Leben nicht zu schwer.
Und vergiss nicht, ihn mit Überresten eines Herzens aufzuwerten, um seinen Schaden noch weiter zu erhöhen.
Benutze einen Blutschild (100 % Blocken)
In Code Vein II gibt es bei deinem Spielcharakter einen Platz für Defensivausrüstung. Diese Gegenstände ermöglichen dir, auf gegnerische Angriffe durch Blocken, Parieren oder Ausweichen zu reagieren. Manche davon ändern sogar dein Ausweichmanöver. Sie bieten dir zusätzlich etwas Schutz und reduzieren den Schaden, solltest du doch mal einen Treffer kassieren.
Schon früh im Spiel findest du in den Ruinen auf der Insel von MagMell einen Blutschild (Leicht), mit dem du Körperlichen Schaden komplett blocken kannst. Der Schild, den du zu Spielbeginn hast, kann das nicht. Du solltest ihn daher so schnell wie möglich auswechseln, um dir dein Leben etwas zu erleichtern. So kannst du die meisten Angriffe blocken, ohne dich hinterher sofort heilen zu müssen.
Mit dem Blutschild (Leicht) lassen sich Angriffe jedoch NICHT parieren.
Aber als Neuling in diesem Spiel ist es eh nicht gerade leicht, die Angriffe der Gegner richtig zu lesen. Parieren ist eindeutig eine Technik, an der du dich erst versuchen solltest, wenn du etwas mehr Zeit im Spiel verbracht hast. Halte stets Ausschau nach anderer Defensivausrüstung mit 100 % Körperlicher Schadensreduktion, die vielleicht noch etwas bessere Werte haben.
Überprüfe aktive Effekte mit der Liste der Eigenheiten
In Code Vein II hat dein Spielcharakter oft gleichzeitig eine Menge Buffs und Debuffs. Diese werden alle unter deiner LP-Leiste angezeigt. Leider kannst du nicht einfach den Cursor auf die Symbole bewegen und erhältst direkt eine Textbeschreibung, warum du gerade mit diesen Effekten belegt bist.
Wenn du aber einen Blick auf deinen Blutcode oder deine Werte wirfst und auf die Schaltfläche "Liste der Eigenheiten" klickst, werden alle deine aktuellen positiven und negativen Effekte aufgelistet und du erfährst auch, woher sie stammen. Diese Infos helfen enorm, deinen Build besser einzuschätzen.
Hier werden auch Eigenheiten aufgelistet, deren Bedingungen du noch nicht erfüllst, sodass du leichter entscheiden kannst, wie du deinen Build anpassen solltest (Min./Max. usw.). Wirf also ruhig öfter einen Blick in diese Liste – besonders, nachdem du deinen Blutcode geändert hast. So siehst du auf einen Blick, ob du auch wirklich von all seinen Eigenheiten profitierst.
Farme Gegner und meistere Blutcodes für mehr Booster
Die Booster in Code Vein II sind so etwas wie die Talismane in Elden Ring oder die Ringe in Dark Souls.
Es sind also im Grunde passive Effekte, die permanent wirken, nachdem du sie in einen entsprechenden Platz eingesetzt hast. Sobald du einen Booster auswechselst, endet sein Effekt und wird von dem seines Ersatzboosters abgelöst.
Du kannst bis zu 4 Booster ausrüsten. Booster findest du zwar auch als Beute in der Spielwelt, aber die beste Quelle für Booster ist das Farmen von Gegnern.
Von Gegnern erbeutest du unter anderem einzigartige Materialien, die du bei Händlern (Jadwigas Schergen) gegen verschiedene Booster eintauschen kannst. Booster bieten eine breite Palette an Effekten – von Ausdauerboni bis hin zu einer Tarnung, sodass Gegner dich nicht so leicht entdecken. Die Händler tauschen die Booster jedoch nur gegen eine ganz bestimmte Anzahl der einzelnen Materialien.
Du musst daher also wahrscheinlich auch ganz bestimmte Gegner farmen, bis du genug Materialien hast.
Du kannst bei jedem Händler sehen, welche Gegner du für die verschiedenen Booster farmen musst, sodass du dir bequem eine "Einkaufsliste" zusammenstellen kannst.
Bei den Händlern siehst du außerdem, wie viel du von den Materialien schon besitzt und kannst jederzeit überprüfen, ob der nächste Booster schon zum Greifen nah ist oder ob du erst noch eine ganze Weile farmen musst.
Zusatztipp: Wenn du im Spiel schon etwas weiter bist, gibt dir Lavinia jedes Mal einen einzigartigen Booster, wenn du einen Blutcode gemeistert hast. Hierfür musst du einfach nur einen Blutcode ausrüsten und dann so lange Gegner besiegen, bis seine Anzeige voll ist.
Danach sprichst du bei MagMell einfach wieder mit Lavinia. Achtung: Auch die hochrangigen Blutcodes, die du von den verschiedenen Personen erhältst, bescheren dir einzigartige Booster. Vergiss also nicht, auch ihre Stufen zu erhöhen.
Zusätzliche Blutcodes bekommst du, indem du einen Blutcode meisterst und dann wieder mit dem entsprechenden NSC sprichst. Er oder sie geben dir dann einen Blutcode des nächsten Rangs.
I-Frames & Kampfformae
Die Animationen einiger Kampfformae in Code Vein II enthalten auch I-Frames, sodass du dich mit ihnen unbeschadet durch die Angriffe des Gegners "teleportieren" und gleichzeitig Schaden austeilen kannst.
Zwei frühe Exemplare dieser praktischen Formae sind Phantomangriff und Wolkenschlitzer. Phantomangriff ist auf der Waffe ausgerüstet, mit der du das Spiel startest.
Wolkenschlitzer gehört zu einem Einhandschwert, das du von Jadwigas Schergen bei MagMell kaufen kannst.
Ich kann dir nur dringend raten, mindestens eine dieser Formae zu nutzen, da du so im Kampf gegen zähe Gegner und Bosse nicht gleich bei jedem kleinen Fehler stirbst. Sollte sich ein gegnerischer Treffer mal nicht vermeiden lassen, warte einfach bis zum letzten Augenblick und setz dann diese Kampfformae ein. So nimmst du keinen Schaden.
Phantomangriff kostet 3 Ichorpunkte und ist somit ziemlich günstig. Wolkenschlitzer kostet allerdings 5 Ichorpunkte, sodass du einen Blutcode mit mehr Ichor brauchst, um ihn regelmäßig einzusetzen.
Wankende Gegner
Die Gegner in Code Vein II verfügen über einen unsichtbaren "Wanken-Balken", der sich mit jedem erlittenen Treffer ein Stück füllt – ähnlich wie in Elden Ring. Die Größe dieses "Balkens" variiert je nach Gegner.
Manche bringst du recht einfach ins Wanken, andere sind standhaft wie eine Mauer. Wie viel ein Angriff oder eine Forma diesen Balken füllen, hängt auch von den einzelnen Angriffen und Formae ab.
An deinem Fadenkreuz für die Zielerfassung erkennst du, ob ein Gegner ins Wanken geraten ist.
Wankende Gegner werden dort mit einer roten Raute markiert. Außerdem bewegen sich die meisten dann nicht mehr und greifen für einige Sekunden auch nicht mehr an. Das ist deine Chance, einen speziellen Entzugsangriff einzusetzen, der einen großen Teil deines Ichorvorrats auffüllt.
Diese Strategie ist auch die wichtigste Methode, um deinen Ichor in Bosskämpfen wieder aufzufrischen.
Wenn du aggressiv spielst und möglichst schnell lernst, welche Angriffe und Kampfformae Gegner besonders gut ins Wanken bringen, lassen sich manche Kämpfe deutlich schneller abhaken und du kannst zusätzlich noch deinen Ichorvorrat auffüllen, bevor du dich den nächsten Gegnern zuwendest.