Community-Info-Plattform Nr. 5 - Die Geheimnisse des Sangora-Tals
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Ein Land voller Mythen und Geheimnisse
In den Karpaten liegt das verborgene Sangora-Tal, ein Landstrich voller Kreaturen und alter Stätten, deren Vergangenheit oft im Laufe der Jahrhunderte vergessen wurde.
Es ist nichts Ungewöhnliches, wenn Mütter ihre Kinder vor der Heulenden Feste warnen oder wenn man in einer Taverne jemanden über den verfluchten Neuntöterbruch reden hört – jenen Ort, an dem der grausame Skender Dragosti einst viele einfache Leute abschlachten ließ.
Hier stellen wir euch einige dieser Geschichten vor – drei von vielen weiteren, die Ihr in The Blood of Dawnwalker entdecken werdet.
Endlos & Zeitlos
Svartrau, die Hauptstadt des Sangora-Tals, wurde durch den Silberhandel unglaublich reich. Und wie es bei Reichtum oft ist: Wo viel zu holen ist, gibt es auch Diebe.
Die Stadtwache jagt sie mit aller Härte… Und doch gelingt es den Taugenichtsen irgendwie immer, ihnen zu entkommen.
Das könnte damit zu tun haben, dass tief unter Svartrau ein Labyrinth aus muffigen Kellern, feuchten Höhlen und zeitlosen Ruinen liegt. Dort kann man alten Feinden leicht entkommen ...

…oder man begegnet ganz neuen.
Die Gänge sind zwar uralt, aber alles andere als leer. Wenn ihr still stehen bleibt und genau hinhört, hört ihr Ratten quieken, das Flattern von Fledermausflügeln… und ein tiefes, grollendes Knurren.
Vielleicht bleibt Ihr also doch lieber oben an der Oberfläche – im warmen Sonnenlicht – und fern von dem, was die Dunkelheit verbirgt.
Die Heulende Feste
Die Bewohner von Vale Sangora sprechen nicht gerne mit Fremden. Aber wenn man ihnen ein oder zwei Drinks spendiert, werden sie vielleicht gesprächiger.
Dann erzählen sie ihnen vielleicht Geschichten von gehörnten Bergbewohnern, verwunschenen Minen ... oder einer mysteriösen Villa namens „Die Heulende Feste”.
Der Geschichte zufolge, die ich gehört habe, liegt dieses Herrenhaus tief im Tantari-Wald – einem selbst für lokale Verhältnisse besonders dunklen und unheimlichen Wald.
An manchen Tagen kann man die berühmte Burg aus der Ferne sehen, wie sie über den Baumwipfeln thront ... An anderen Tagen ist sie jedoch nirgends zu finden, als hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Die Einheimischen behaupten, dass die Herrin der Burg – eine unheimliche Frau in schwarzer Trauerkleidung – ihr Anwesen nach Belieben verstecken und wieder enthüllen kann, je nachdem, wer sich ihr nähert ... und mit welcher Absicht.
Wer der Dame Böses will, findet niemals den Weg zu den Toren. Verirrte Reisende oder weggelaufene Kinder hingegen landen ungewollt vor der Tür des Anwesens. Und sollten sie diese überschreiten … ist ihr Schicksal besiegelt.
Der Neuntöterbruch
Der alte Fürst vom Sangora-Tal, Skender Dragosti, verachtete das einfache Volk zutiefst. Er ließ keine Gelegenheit aus, seine Verachtung zu zeigen. „Die schweinische Masse versteht nur Gewalt und Angst“, pflegte er zu sagen.
Kein Wunder also, dass die Bauern schließlich entsprechend reagierten. Verzweifelt erhoben sie sich in Massen, entschlossen, das Sangora-Tal ein für alle Mal von den grausamen Adligen und Geistlichen zu befreien.

Aber Sensen und Heugabeln waren Schwertern und Spießen nicht gewachsen. Bald war der Bauernaufstand so gut wie niedergeschlagen.
Die überlebenden Rebellen wurden in der alten Steinbruchgrube, bekannt als Neuntöterbruch, in die Enge getrieben. Sie flehten den Knyaz um Gnade an ... Jedoch vergeblich.
Skender beschloss, seinen Untertanen eine Lektion zu erteilen – eine, die sie nie vergessen würden.
So viel Blut versickerte im Kies des Neuntöterbruchs, so viele Schmerzensschreie hallten von den Klippen wider, dass selbst heute noch die meisten Einheimischen sich von diesem verfluchten Ort fernhalten.
Und die wenigen, die sich dorthin verirren? Von ihnen hört man nie wieder etwas.
Das sind keine Märchen, sondern die Überreste jahrhundertelanger Geschichte, Umbrüche und Verluste, die das Sangora-Tal zu einem so einzigartigen Ort gemacht haben.
Und genau aus diesem Grund zieht es neugierige Reisende und eigenartige Individuen gleichermaßen an.
Eigenartiges Individuum ist die richtige Bezeichnung für einen Mann wie Vicho. Er ist ein Sammler von Kuriositäten, seltsamen Gegenständen, die die meisten gewöhnlichen Menschen für wertlos halten würden.
Aber Vicho ist anders. Er verfügt über die Erfahrung und das Wissen, um sie zu verstehen und mit ihnen umzugehen.

Eines Tages traf er einen Hirten, der über eine seltsame Elfenbeinfigur gestolpert war, die aus unzähligen Wunden blutete.
Besessen? Verflucht? Unheilvoll? Die Geschichte dieser Entdeckung ist in Vichos Tagebuch festgehalten, und ihr könnt den vollständigen Bericht auf Dawnwalkers Social Media lesen.
Dies sind nur Bruchstücke der verborgenen Geheimnisse, die über das Sangora-Tal verstreut sind, einem Land voller Mysterien, das Coen auf seiner Suche nach seiner Familie erkunden wird.

Zum Abschluss der Community-Info-Plattform dieses Monats hier eine Frage aus unserem Discord :
Wird es andere Arten von Fabelwesen geben, die in Gothic Horror häufig vorkommen, wie zum Beispiel Werwölfe?
Neben Vampiren gibt es noch viele andere Kreaturen und Monster im Spiel – Untote, die sich in alten Ruinen verstecken, Murohni, die „gescheiterten“ Vampire, Kobolde, die in unterirdischen Minen leben, ein Bergvolk namens Uriashi, Likhos, Psoglavs und viele mehr!
In den kommenden Monaten werden wir nach und nach weitere Teile des Bestiariums veröffentlichen!
Erfahre mehr über das Spiel, indem du uns auf den sozialen Netzwerken folgst.
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